CDU-Führung lehnt Nachbesserungen bei Rente mit 63 ab
Unionsfraktionschef Thorsten Frei schließt Verhandlungen über die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren aus. Drei ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten fordern Nachbesserungen.
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Kurz gefasst
Die CDU-Führung unter Thorsten Frei lehnt Nachbesserungen an der geplanten Rentenreform ab. Drei ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten hatten zuvor die Beibehaltung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren gefordert. Die Reform steht damit vor einer Blockade.
Unionsfraktionschef Thorsten Frei lehnte Verhandlungen über Nachbesserungen an der Rentenreform ab.5,9 Drei ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten hatten die Beibehaltung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren gefordert.1,2 Frei warnte vor einem Scheitern der Reform, falls die Forderungen der Ministerpräsidenten umgesetzt würden.5,9
Arbeitgeberpräsident Steffen Kampeter kritisierte den Widerstand gegen die Reform und bezeichnete ihn als realitätsfern.10 Rentenexperte Bernd Raffelhüschen bezeichnete die abschlagsfreie Rente als teuer, unsystematisch und nicht generationengerecht.7 CDU-Politiker Wolfgang Bosbach warnte vor den Kosten der abschlagsfreien Rente und forderte eine Finanzierungslösung.9
Jacques Schuster, Chefredakteur von WELT AM SONNTAG, sah in den Forderungen vor allem Wahlkampftaktik.8 SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas zeigte sich offen für Gespräche über die Reform.1 Frei relativierte Forderungen nach einer Frau als Bundespräsidentennachfolgerin und schloss sich nicht auf Kandidatinnen fest.4
Frei betonte, man müsse auch Schritte mitgehen, die man nicht vollständig unterstütze, um das Reformpaket nicht zu gefährden.3 Der Widerstand gegen die Reform kommt vor allem aus ostdeutschen Bundesländern, wo die CDU regiert.6,2
“Aus meiner Sicht ist das Populismus, mit dem drohende Wahlniederlagen verhindert werden sollen.”
“Wenn zentraler Baustein herausgenommen wird, dann gerät notwendiges Reformwerk in Gefahr.”
“Die gesamte Regierung wäre im Grunde keine Reformregierung mehr.”
Warum es zählt
Die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren ermöglicht es Versicherten, ohne finanzielle Einbußen mit 63 Jahren in Rente zu gehen.1,5
Die geplante Rentenreform sieht vor, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen oder stark einzuschränken.1,5
Die CDU ist in mehreren ostdeutschen Bundesländern an der Regierung beteiligt, darunter Sachsen-Anhalt unter Ministerpräsident Sven Schulze.6
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Dieser Text entstand aus den unten aufgeführten 10 Berichten von 5 unabhängigen Medien und wurde Zeile für Zeile mit ihnen abgeglichen. Er ist keine Kopie eines einzelnen davon. Fehler entdeckt? Sagen Sie es uns.
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